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Bipolare affektive Störung

Sertralin-50mg Zoloft Depression Depressive Verstimmung Psychotherapie Antidepressiva Medikamente"Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt", so übersetzt der Volksmund die Diagnose manisch-depressive Erkrankung. Die Krankheit ist durch abwechselnde Episoden von Depression und gehobener Stimmung (Manie) gekennzeichnet. Sie beinhaltet ein Kaleidoskop menschenmöglicher Stimmungslagen zwischen Euphorie und abgrundtiefer Einsamkeit. Da die Stimmung (Affekt) zwischen zwei entgegengesetzten Polen schwankt, wird die Erkrankung auch bipolare affektive Störung genannt.

Chronische Krankheiten

Unter chronischen Krankheiten werden Krankheiten verstanden, die entweder Ergebnis eines länger andauernden Prozesses degenerativer Veränderung somatischer oder psychischer Zustände sind oder die dauernde somatische oder psychische Schäden oder Behinderung zur Folge haben ).

Heilt eine Krankheit nicht aus oder kann die Krankheitsursache nicht beseitigt werden, wird die Erkrankung chronisch. Beispiele für chronischer Krankheiten sind Koronare Herzkrankheit, Asthma, Krebs, Diabetes Melligus, Parkinson, Alzheijmers, Rheuma.

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Fragebogen zur P- Einschätzung / Edinburgh Postnatal Depression Scale

Sie finden hier den entsprechenden Fragebogen in Deutsch / Please find enclosed the Edingurgh Postnatal Depression Questionnaire in English

Bitte markieren Sie die Antwort, die am ehesten beschreibt, wie Sie sich in den letzten sieben Tagen gefühlt haben, nicht nur, wie Sie sich heute
fühlen.

Bei einer Gesamtpunktzahl von 12 und darüber liegt die Vermutung nahe, daß Sie an einer postpartalen Depression leiden.

Please mark the appropriate boxes describing how you felt during the past week. If your Total ranks higher than 12 points you may suffer from a Post-Natal Depression.


I. Ich konnte lachen und das Leben von der sonnigen Seite sehen. I have been able to laugh and see the funny side of things.

[0] So wie immer. As much as I always could.
[1] Nicht ganz so wie früher. Not quite so much now.
[2] Deutlich weniger als früher. Definitely not so much now.
[3] Überhaupt nicht. Not at all.


II. Ich konnte mich so richtig auf etwas freuen. I have looked forward with enjoyment to things.

[0] So wie immer. As much as I ever did.
[1] Etwas weniger als sonst. Rather less than I used to.
[2] Deutlich weniger als früher. Definitely less than I used to.
[3] Kaum. Hardly at all.


III. Ich habe mich grundlos schuldig gefühlt, wenn Dinge schief gingen. I have blamed myself unnecessarily when things went wrong.

[3] Ja, meistens. Yes, most of the time.
[2] Ja, gelegentlich. Yes, some of the time.
[1] Nein, nicht sehr oft. Not very often.
[0] Nein, niemals. No, never.


IV. Ich war ängstlich oder besorgt aus nichtigen Gründen. I have been anxious and worried for no good reason.


[0] Nein, gar nicht. No, not at all.
[1] Selten. Hardly ever.
[2] Ja, gelegentlich. Yes, somtimes.
[3] Ja, sehr oft. Yes, very often.


V. Ich erschrak leicht oder geriet in Panik aus unerfindlichem Grund. I have felt scared and panicky for no good reason.


[3] Ja, sehr häufig. Yes, quite a lot.
[2] Ja, gelegentlich. Yes, sometimes.
[1] Nein, kaum. No, not much.
[0] Nein, überhaupt nicht. No, not at all.


VI. Ich fühlte mich durch verschiedene Umstände überfordert. Things have been getting on top of me.


[3] Ja, meistens konnte ich die Situationen nicht meistern. Yes, most of the time I haven’t been able to cope.
[2] Ja, gelegentlich konnte ich die Dinge nicht so meistern wie sonst. Yes, sometimes I haven’t been coping as well as usual.
[1] Nein, meistens konnte ich die Situation meistern. No, most of the time I have coped quite well.
[0] Nein, ich bewältigte die Dinge so gut wie immer. No, I have been coping as well as ever.


VII. Ich war so unglücklich, daß ich nur schlecht schlafen konnte. I have been so unhappy that I have difficulty sleeping.

[3] Ja, meistens. Yes, most of the time.
[2] Ja, gelegentlich. Yes, sometimes.
[1] Nein, nicht sehr häufig. Not very often.
[0] Nein, gar nicht. No, not at all.


VIII. Ich habe mich traurig oder elend gefühlt. I have felt very sad or miserable.

[3] Ja, meistens. Yes, most of the time.
[2] Ja, gelegentlich. Yes, quite often.
[1] Nein, nicht sehr häufig. Not very often.
[0] Nein, gar nicht. No, not at all.


IX. Ich war so unglücklich, daß ich weinte. I have been so unhappy that I have been crying.


[3] Ja, die ganze Zeit. Yes, most of the time.
[2] Ja, sehr häufig. Yes, quite often.
[1] Nur gelegentlich. Only occasionally.
[0] Nein, nie. No, never.


X. Ich hatte den Gedanken, mir selbst Schaden zuzufügen. The thought of harming myself has occured to me.

[3] Ja, recht häufig. Yes, quite often.
[2] Gelegentlich. Sometimes.
[1] Kaum jemals. Hardly ever.

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Herz- Kreislauferkrankungen

Der Begriff Herz-Kreislauferkrankung ist nicht einheitlich definiert. Im weitesten Sinne umfasst er sämtliche Krankheiten des Herzens und des Blutkreislaufs

Nicht enthalten sind beispielsweise angeborene Herzfehler, angeborene Gefäßmissbildungen wie die Aortenisthmusstenose, Tumore des Herzens oder der Gefäße, entzündliche und nekrotisierende Gefäßerkrankungen, Herz- und Gefäßverletzungen und transitorische ischämische Attacken.

Interpersonelle Therapie

Diese Therapieform stützt sich auf die Erfahrung, dass Depressive oft unglückliche oder problematische Beziehungen zu ihren Mitmenschen unterhalten – sei es als Ursache oder als Folge ihres Leidens. Bei der Behandlung werden deshalb Verlusterlebnisse, momentane Konflikte, einschneidende Lebensveränderungen sowie allgemeine Unsicherheiten in zwischenmenschlichen Situationen bearbeitet.

Ähnlich wie bei der kognitiven Verhaltenstherapie liegt das Hauptaugenmerk der Therapie im Hier und Jetzt und befähigt die Betroffenen, ihre Beziehungen aktiver und selbstsicherer zu gestalten, was zu einer Reduktion der depressiven Beschwerden beiträgt.

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Kognitive Verhaltenstherapie

Im Zentrum steht hier die Erkenntnis, dass Gedanken imstande sind, Gefühle – bis hin zu Depressionen – hervorzurufen. Bei depressiven Menschen finden sich negative Gedanken bezüglich der eigenen Person („ich bin unfähig, wertlos“), der Umwelt („die anderen verachten mich“) und der Zukunft („es wird sich nie etwas ändern“).

Diese negativen Überzeugungen treten in der Regel in Sekundenschnelle und automatisch bei unzähligen Gelegenheiten auf und ziehen die depressive Verstimmung nach sich. In der Therapie geht es darum, diese Annahmen zu erkennen, zu hinterfragen und sie durch neue Gedanken zu ersetzen. Wertvolle Hilfe kann dabei auch ein gleichzeitig durchgeführtes Selbstsicherheitstraining leisten.

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen gehören neben Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen: Etwa 4-5 % der deutschen Bevölkerung leidet unter täglichen und ca. 70 % leiden unter anfallsweisen oder chronischen (immer wiederkehrenden) Kopfschmerzen.

Ein Grossteil der Kopfschmerzerkrankungen fallen auf auf die beiden primären Kopfschmerzformen Migräne und Spannungskopfschmerzen, die auch kombiniert auftreten können. Zu den primären Kopfschmerzen gehört auch der Cluster-Kopfschmerz und der medikamentenassoziierte Kopfschmerz.

Bei den primären Kopfschmerzen ist der Schmerz selbst die Erkrankung. Ihre Ursache ist immer noch nicht genau bekannt und kann deshalb auch nicht immer beseitigt werden. Die Vorbeugung zielt darauf hin, bekannte Auslöser und Faktoren für die Entstehung zu vermeiden. Die Behandlung besteht in einer schnellen und anhaltenden Schmerzlinderung.

Sekundäre, d.h. als Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung auftretende Kopfschmerzen sind wesentlich seltener. Sie müssen aber beobachtet und ihre Ursachen müssen gegebenenfalls schnell beseitigt werden. Eine Ursache für sekundären Kopfschmerz kann z. B. eine durch Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer bhervorgerufenen Verspannung sein,, die zu Kopfschmerzen führen kann.

Lichttherapie

Nicht alle Menschen sind auf Lichtentzug gleich empfindlich. Etwa jeder Zehnte neigt zur saisonal abhängigen Depression (SAD), auf englisch auch Seasonal Affective Disorder genannt, einer Form von Depression, die nachweislich ausgelöst wird von der Winterzeit bzw. deren reduzierten Sonnenscheindauer.

Die Symptome sind: ein allgemein deprimierter Zustand, Müdigkeit und Lustlosigkeit, Konzentrationsstörungen und Interesseverlust.

Im Gegensatz zu den anderen Depressionsformen zeigt sich ein gesteigertes Schlafbedürfnis und grosser Appetit auf Kohlenhydrate wie Brot, Spaghetti, aber auch auf Süssigkeiten mit entsprechender - ungewollter - Gewichtszunahme.

Behandelt wird die SAD - wie auch leichtere Formen der saisonalen Verstimmung - mit Lichttherapie. Das ist vorzugsweise die natürliche Lichtquelle der Sonne: empfehlenswert sind Spaziergänge bei Tageslicht, die auch bei Nebel oder bedecktem Himmel wirksam sind, am besten täglich für eine (oder auch zweimal eine halbe) Stunde, möglichst zur gleichen Tageszeit.

Bei der Behandlung mit einer künstlichen Lichtquelle wird der Patient für eine halbe Stunde einer starkem Licht ausgesetzt.Nach ungefähr einer Woche verbessert sich die Befindlichkeit des Patienten.. Die Behandlung wird über den ganzen Winter fortgesetzt.

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Major Depression

Die typische Depression ist nach der klassischen Definition eine schwere Depression, die früher auch als endogen bezeichnet wurde. Spricht man von einer Major Depression, bedeutet dies im allgemeinen einen phasenhaften Verlauf, und es wird auf eine schwere Depression hingewiesen.

Nach dem amerikanischen Diagnose-Manual DSM IV spricht man von einer Major Depression“, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

A. Mindestens fünf der folgenden Symptome bestehen während derselben Zwei‑Wochen‑Periode und stellen eine Änderung gegenüber der vorher bestehenden Leistungsfähigkeit dar; mindestens eines der Symptome ist entweder

(1) Depressive Verstimmung oder

(2) Verlust an Interesse oder Freude.

Beachte: Auszuschließen sind Symptome, die eindeutig durch einen medizinischen Krankheitsfaktor, stimmungsinkongruenten Wahn oder Halluzinationen bedingt sind.

1. Depressive Verstimmung an fast allen Tagen, für die meiste Zeit des Tages, vom Betroffenen selbst berichtet (z. B. fühlt sich traurig oder leer) oder von anderen beobachtet (z. B. erscheint den Tränen nahe). (Beachte: kann bei Kindern und Jugendlichen auch reizbare Verstimmung sein).

2. Deutlich vermindertes Interesse oder Freude an allen oder fast allen Aktivitäten, an fast allen Tagen, für die meiste Zeit des Tages (entweder nach subjektivem Ermessen oder von anderen beobachtet).

3. Deutlicher Gewichtsverlust ohne Diät; oder Gewichtszunahme (mehr als 5 % des Körpergewichtes in einem Monat); oder verminderter oder gesteigerter Appetit an fast allen Tagen. Beachte: Bei Kindern ist das Ausbleiben der zu erwartenden Gewichtszunahme zu berücksichtigen.

4. Schlaflosigkeit oder vermehrter Schlaf an fast allen Tagen.

5. Psychomotorische Unruhe oder Verlangsamung an fast allen Tagen (durch andere beobachtbar, nicht nur das subjektive Gefühl von Rastlosigkeit oder Verlangsamung).

6. Müdigkeit oder Energieverlust an fast allen Tagen.

7. Gefühle von Wertlosigkeit oder übermäßige oder unangemessene Schuldgefühle (die auch wahnhaftes Ausmaß annehmen können) an fast allen Tagen (nicht nur Selbstvorwürfe oder Schuldgefühle wegen des Krankseins).

8. Verminderte Fähigkeit zu denken oder sich zu konzentrieren oder verringerte Entscheidungsfähigkeit an fast allen Tagen (entweder nach subjektivem Ermessen oder von anderen beobachtet).

9. Wiederkehrende Gedanken an den Tod (nicht nur Angst vor dem Sterben), wiederkehrende Suizidvorstellungen ohne genauen Plan, tatsächlicher Suizidversuch oder genaue Planung eines Suizids.

B. Die Symptome erfüllen nicht die Kriterien einer Gemischten Episode.

C. Die Symptome verursachen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträch­tigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen

D. Die Symptome gehen nicht auf die direkte körperliche Wirkung einer Substanz (z. B. Droge, Medikament) oder eines medizinischen Krankheitsfaktors (z. B. Hypothyreose) zurück.

E. Die Symptome können nicht besser durch Einfache Trauer erklärt werden, d.h. nach dem Verlust einer geliebten Person dauern die Symptome länger als zwei Monate an oder sie sind durch deutliche Funktionsbeeinträchtigungen, krankhafte Wertlosigkeitsvorstellungen, Suizidgedanken, psychotische Symptome oder psychomotorische Verlangsamung charakterisiert.

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Manie

Bei der Manie handelt es sich, ähnlich wie bei der Depression um eine Erkrankung der Stimmungslage. Diese ist in der Regel sehr gehoben (“himmelhochjauchzend”) oder im selteneren Falle verärgert (dysphorisch).

Man unterscheidet die hypomanische Episode, die psychotische Manie und die gemischten manisch-depressiven Episoden.

Panikattacke

Als Panikattacke wird das plötzlich und in der Regel nur wenige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion unklarer Ursache ohne angemessenen äußeren Anlass bezeichnet. Dem Betroffenen ist das Vorliegen einer Panikattacke häufig nicht bewußt.

Die Verhaltensweise der Panik ist in jedem Menschen angelegt und dient in früheren Evolutionsstufen als Energiebereitstellung in lebensbedrohlichen Situationen.

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Prämenstruelles dysphorisches Syndrom

Hormonell verursachten Beeinträchtigung vor der Monatsblutung, charakterisiert durch erhöhte Reizbarkeit, Weinerlichkeit, Angstzustände, Gemütslabilität, traurige Verstimmung, Merk- und Konzentrationsstörungen, Interesselosigkeit, rasche Erschöpfbarkeit, Schlafstörungen und nachlassende Libido.

Psychoanalytische Therapie

Die psychoanalytische Therapie beruht auf der Persönlichkeits- und Krankheitslehre der Psychoanalyse, die ursprünglich von S. Freud geprägt wurde.

Das zentrale Konzept ist dabei die Vorstellung, dass unbewusste Konflikte, die ein Mensch im Laufe seines Lebens nicht verarbeiten kann, zu Hindernissen in seiner Entwicklung werden. Sie können schließlich dazu beitragen, dass er in späteren Problemsituationen seines Lebens scheitert. Auf diese Weise können unverarbeitete, "neurotische" Konflikte, die häufig verdrängt werden, zur Grundlage von seelischen Störungen und körperlichen (psychosomatischen) Krankheiten werden. 

Die Methode der psychoanalytischen Therapie ist das Gespräch. Es wird meistens als Einzelgespräch eingesetzt. Es gibt aber auch Gruppen- und Familiengespräche.

Die Basis der Gespräche ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung, die Anerkennung der individuellen Eigenart und des Schicksals des einzelnen, die Wertschätzung seiner positiven Möglichkeiten und Bewältigungsleistungen und die vorurteilsfreie Offenheit für seine Lebensschwierigkeiten, Ängste und Konflikte.

Auf dieser Grundlage werden die Problemsituationen der Patienten erkundet, die im Hintergrund ihrer Erkrankungen stehen. Ein wichtiger Schritt ist dabei, dass unbewusste Konflikte zunehmend deutlicher und bewusster erlebbar werden.

Indem dann die inneren Widersprüche, die irrationalen Ängste und alte, aus dem früheren Leben stammende Verletzungen und Kränkungen besprochen und aufgearbeitet werden, wird der Weg frei für neue Einstellungen und Lösungsmöglichkeiten. Dadurch kommt es zur inneren Lockerung, die bewirkt, dass auch die Krankheitserscheinungen nachlassen. Eine Besonderheit der analytischen Therapie beruht auf der Beobachtung, dass verdrängte Konflikte sich in allen gegenwärtigen Beziehungen als Verzerrungen von Wahrnehmungen und Einstellungen äußern können.

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Psychotische Symptome

Häufig bestehen Schuldvorstellungen, Verarmungsangst, hypochondrische Ideen oder die Vorstellung, nichts und niemandem zu genügen. Wenn sich diese stimmungskongruenten oder synthymen Ideen zum Wahn steigern und allenfalls Halluzinationen hinzukommen, weist die Depression psychotische Symptome auf. In extremis kann es vorkommen, dass die Patientin überzeugt ist, alles, was zu ihr gehört, verloren zu haben oder gar überhaupt nicht mehr zu existieren.

Schlafstörungen

sind Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten. Sie werden nach der neuen "International Classification of Sleep Disorders (ICSD-2) eingeteilt in:

Zu den Insomnien ( Schlaflosigkeit) zählen Schwierigkeiten beim Einschlafen, Störungen des Durchschlafens und vorzeitiges Erwachen.

Zu den Schlafbezogenen Atmungststörungen unter anderem die Schlafapnoe (vorübergehened Atemstillstände im Schlaf, meist mit Schnarchen verbunden).

Als Hypersomnie wird übermäßiges Schlafen bezeichnet

Zirkadiane Schlafstörungen findet sich zum Beispiel bei Schichtarbeit oder Jet Lag.

Parasomnien sind sogenannte Arousalstörungen aus dem Schlaf wie Schlafwandeln (Somnambulismus), Alpträume, nächtliches Aufschrecken (Pavor nocturnus), nächtliches Zähneknirschen.

Unter schlafbezogenen Bewegungsstörungen fällt zum Beispiel das Syndrom der unruhigen Beine (Restless-Legs-Syndrom).

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Selektive Serotonin- Antagonisten (SSRI)

Die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) wirken speziell auf den Botenstoff Serotonin. SSRI führen dazu, dass Serotonin nicht wieder in die Nervenzellen aufgenommen und inaktiv gemacht wird. So wird der Mangel an Serotonin, der bei einer Depression auftritt, ausgeglichen.

Ob allerdings der Mangel an Serotonin ausschließlich für das Auftreten einer Depression verantwortlich ist, wird kontrovers diskutiert. Insgesamt hat sich die Wirksamkeit der SSRI mit denen der trizyklischen Antidepressiva, die unspezifisch die Wiederaufnahme verschiedener Neurotransmitter hemmen, in vielen Untersuchungen als gleichwertig erwiesen.

Die Wirkung auf die Beschwerden gleicht denen der trizyklischen Antidepressiva und ist stimmungsaufhellend und antriebssteigernd. Eine dämpfende Wirkung, wie sie einige trizyklische Antidepressiva haben, besitzen die SSRI nicht, haben aber weniger Nebenwirkungen.

Stresshormons Cortisol ( Hydrocortison)

nicht zu verwechseln mit Cortison, der inaktivierten Form des Cortisol, ist ein Steroidhormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird und zur Gruppe der Glucocorticoide gehört. Cortisol besitzt ein sehr breites Wirkungsspektrum und ist für den Menschen lebensnotwendig.

Substanzabhängigkeit

Teratogenität

Keimschädigende Wirkung einer Substanz.

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